Inspiriert vom Sci-Fi Autor William Gibson

Wie jeder große Künstler, brauchten auch die Leute von Ubisoft eine Muse, die sie inspiriert. In diesem Fall, so scheint es, war es unter anderem der US-amerikanische Science-Fiction-Autor William Gibson, der sie am meisten beeindruckte und zugleich auch beeinflusste. Ubisofts Creative Director Jonathan Morin sagte in einem Interview:

„Die Inspirationen für Watch_Dogs stammen nicht nur aus anderen Spielen. Wir haben uns alle möglichen Medien genau angeschaut, um viele gute Ideen zu haben. Ein Großteil unserer Einfälle stammt aus den Büchern von William Gibson - er ist jemand, mit dem sich unser Team sehr intensiv befasst. Wir haben über eine Menge Bücher von ihm gesprochen, und was uns wirklich sehr interessiert, ist alles, was recht realistisch klingt und auch so beschrieben wird.“

 

Doch nicht nur die Werke von William Gibson dienten zur Inspiration. Es waren auch Spiele und sogar Serien, wie „Breaking Bad“ und „The Wire“, in der die Charaktere undurchsichtig und nur schwer einzuschätzen sind. Genau so sollen auch die Charaktere in Watch_Dogs sein. Man soll im Ungewissen bleiben, über ihre wahren Absichten. Kein schwarz-weiß, kein gut oder böse, alles soll sich in einer Grauzone verschmelzen.

Ist Aiden Pierce womöglich kein Held, sondern viel mehr ein Terrorist, der das System zum Einsturz bringen und nur Chaos hinterlassen will – ein Antiheld? Was wird seine Motivation sein, wofür wird er das alles machen?

Man weiß es nicht, aber wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten, sobald es wieder etwas Neues gibt. Also bleibt gespannt auf den wohl überraschendsten Hit der diesjährigen E3.

Mehr Infos über William Gibson bietet der deutschsprachige Wikipedia-Artikel, umfangreicher ist die englische Ausgabe.